Branchennews vds Chef-Info
8 | 2011
Fachinformationen im Auftrag Ihres
Einzelhandelsverbandes
Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen!
Es ist Ferienzeit! Wir hoffen, dass viele Leute bei Ihnen zuhause geblieben sind
und nun fleißig einkaufen und auch viele kaufwütige Touristen in Ihren Laden
kommen.
HANDELSkix
und Sommer-Konjunkturumfrage
Insgesamt zeigt der Handelskonjunkturindex erneut einen leicht positiven Trend.
Eine leichte Verschlechterung der Geschäftsentwicklung erwarten in den
nächsten 3 Monaten 14,6% (von 11,7% angestiegen) und die Gruppe der
Verbesserungserwartenden ist um 5% gesunken. Allerdings erwarten mehr als
die Hälfte der Befragten in den kommenden 12 Monaten eine Verbesserung. Ein
gutes Drittel (35,4%) bewertet die aktuelle Geschäftslage als neutral.
Die HDE-Konjunkturumfrage Sommer 2011 findet bis 28.08. statt. Sie können sich
noch an der Befragung beteiligen, allerdings erfolgt sie ausschließlich über einen
Online-Fragebogen, den Sie unter http://www.askallo.com/74xtecf8/survey.html
finden. Selbstverständlich werden alle Angaben vertraulich behandelt und anonym
ausgewertet. Rückschlüsse auf Ihr Unternehmen sind in keiner Weise möglich.
Politische Entscheidungsträger glaubwürdig, nachdrücklich und schnell zu
informieren ist ein wichtiger Bestandteil der erfolgreichen Tätigkeit der
Einzelhandelsverbände und die Umfragen zur konjunkturellen Entwicklung
erbringen wertvolle Ergebnisse für die Vertretung der Interessen des
Einzelhandels. Vielen Dank also für Ihre Unterstützung!
vds-Super-Cup 2011
Glückwunsch!
Die Finalisten stehen fest und wir werden die persönlichen Einladungen Anfang
September verschicken. Zuvor am 31.08. erscheinen die richtigen Antworten in
Barometer
vds-Super-Cup
vds Verband Deutscher Sportfachhandel e.V.
Von-der-Vring-Straße 17 ·81929 München | Telefon: +49 89 993556 -0 | Fax: +49 89 993556 -99 | info@vds-sportfachhandel.de |
www.vds-sportfachhandel.de
sport+mode und auf unserer Internetseite unter der Rubrik „vds-Super-Cup“. Wir
drücken die Daumen, dass Sie es ins Finale geschafft haben.
Hängepartie
Durch das Steuervereinfachungsgesetz 2011 soll die Verwendung einer
elektronischen Rechnung in der Umsatzsteuer deutlich vereinfacht werden. Die
Anforderungen an die Erstellung und Übermittlung waren bislang sehr hoch und
vor allem kleine und mittlere Unternehmen scheuen aufgrund des hohen
bürokratischen Aufwands und damit verbundenen Kosten bisher eine stärkere
Umstellung auf elektronische Rechnungen – mit der Vereinfachung würde diese
Einstiegshürde in den elektronischen Geschäftsverkehr deutlich sinken. Für den
Vorsteuerabzug ist entweder eine Papier-oder eine elektronische Rechnung
erforderlich. Liegt keine ordnungsgemäße Rechnung vor, kann kein
Vorsteuerabzug geltend gemacht werden – wird dies trotzdem gemacht, können
Zinsen anfallen. Außerdem muss eine neue Rechnung erstellt werden bzw. eine
Korrektur. Das kann schwierig werden, wenn der Vertragspartner nicht erreichbar
ist, denn dann ist der Vorsteuerabzug ganz verloren. Der Gesetzgeber möchte
die E-Rechnung durch die Neuregelung der Papierrechnung gleichstellen, damit
der Vorsteuerabzug nicht komplizierter ist. Hinweis: Diese Anforderungen gelten
nur für Rechnungen im Sinne des Umsatzsteuergesetzes und für Vorsteuerabzug.
Für einkommensteuerlich Zwecke gelten diese hohen Anforderungen
nicht. Für die EST reicht in der Regel ein Ausdruck oder ein ähnliches Dokument.
Wenn Sie ausführlichere Informationen zu Anforderungen, Änderungen,
Aufbewahrung usw. möchten, können Sie diese gerne per Fax anfordern
DSV aktiv-Tipp
Was muss mit auf Wandertour:
Bei Outdoor-Aktivitäten sollten Sie sich immer nach dem „Zwiebelprinzip“ kleiden,
also mehrere dünne und atmungsaktive Schichten übereinander tragen. Wenn
die technische Kleidung funktionieren soll, müssen alle Lagen aus Funktionsmaterial
gefertigt sein! Schon bei der Unterwäsche sollte auf Baumwolle
verzichtet werden. Alternativen gibt es aus atmungsaktivem Material oder aus
Merinowolle – die hält auch in feuchtem Zustand warm und trocknet zudem sehr
schnell. Diejenigen, die das „textile Gefühl“ bevorzugen, können auf ein Material-
Mix mit bis zu 30 Prozent Baumwolle zurückgreifen– auch damit ist ein
Weiterleiten und schnelles Abtrocknen von Feuchtigkeit noch gewährleistet. Wer
sich allerdings auf eine Mehrtagestour begibt und eine schnelle Wäsche
zwischendurch plant, ist mit Polyamid-und Polyestergeweben am besten
bedient. Eine leichte Fleecejacke sollten Wanderer bei kühler Witterung und in
großer Höhe dabei haben: Im Gebirge kann sich das Wetter schlagartig ändern!
Gegen Wind und Nässe sind Softshells als äußere Schicht wahre Alleskönner.
Für den reinen Wind-und Nieselschutz gibt es dünne Softshells, die mit geringem
Packmaß und Gewicht überzeugen. Komplett wasserdicht sind Softshells
allerdings nicht, daher darf eine leichte Regenjacke auf keiner Tour fehlen! Auch
Handschuhe und Mütze gehören im Hochgebirge zur Grundausstattung. Für
Wohlfühlklima am Fuß sorgen spezielle Wandersocken aus Funktionsfasern. Sie
leiten die Feuchtigkeit vom Fuß weg und sorgen durch dicker gestrickte
Dämpfungszonen für ein blasenfreies Wandervergnügen. Für die Auswahl des
Schuhs ist die Passform das wichtigste Kriterium. Für leichte Wanderungen aufpräparierten Wegen sind niedrige Hiking-Schuhe die erste Wahl. Für das Gebirge
eignen sich feste und hohe Wanderstiefel mit griffiger Profilsohle. Reine
Lederschuhe sorgen für ein besseres Klima im Schuh, müssen jedoch gut
eingefettet werden, um Wasser abzuhalten. Bergstiefel mit atmungsaktiver
Membran eignen sich für diejenigen, die oft in feuchtem Gelände, in der nassen
Jahreszeit oder im Eis unterwegs sind. Lassen Sie sich im Sportfachgeschäft
beraten und probieren Sie vor dem Kauf mindestens zwei bis drei ähnliche
Modelle aus. Im Rucksack transportiert der Wanderer und Bergsteiger seine
Siebensachen. Für Tagestouren mit Schutzbekleidung, Fernglas und
Verpflegung reicht ein Rucksack-Volumen von 15 bis 25 Litern. Wer zusätzlich
eine Kletter-oder Klettersteig-Ausrüstung mitnehmen will, sollte sich für 35 bis 45
Liter entscheiden und auf einen ordentlichen Hüftgurt, der das Tragen erleichtert,
achten.. Auch die Passform ist wichtig -für jede Rückenlänge, bieten viele
Hersteller schon ab mittleren Rucksackgrößen verstellbare Tragesysteme oder
verschiedene Größen an. Wie bei den Schuhen, sollte man mehrere Modelle –
am Besten bepackt – probieren und sich im Fachhandel beraten lassen. Das gilt
auch für Teleskop-Stöcke, die beim Wandern – beim Auf-und Abstieg – eine
gelenkentlastende Hilfe sind. Außerdem sorgen sie dafür, dass der Körper
insgesamt gleichmäßiger belastet wird. Zur Orientierung unerlässlich ist: eine
topographische Wanderkarte im Maßstab 1:50.000. Wer ein Navigationsgerät
benutzt, muss bedenken, dass nicht immer und überall Satellitenempfang
möglich ist, und dass die Akkulaufzeiten begrenzt sind. Nehmen Sie in jedem Fall
ein aufgeladenes Handy mit eingespeicherten Notfallnummern und ein
vollständiges Erste-Hilfe-Set mit. Gleichfalls muss auf einer Wanderung
unbedingt genügend Flüssigkeit und etwas zu Essen im Gepäck sein. Wer nur
ein bis zwei Stunden unterwegs sein will, dem reichen ein halber Liter Getränk
und einige Müsliriegel oder ein Pausenbrot. Auf eine Tagestour gehört eine volle
Brotzeitdose, einige Müsliriegel, etwas Obst und bis zu zwei Liter Getränk. Nüsse
und Studentenfutter sind eine optimale Zwischenmahlzeit, sie spenden viel
Energie und sind gut bekömmlich. Die Wirkung der Sonne darf auf keinen Fall
unterschätzt werden – selbst bei bewölktem Himmel ist die UV-Strahlung in den
Bergen hoch und verursacht Hautschäden. Daher gehört eine gute Sonnenbrille
mit UV-A-und UV-B-Schutz sowie eine Sonnencreme zur Outdoor-
Standardausrüstung. Je größer der Schutzfaktor der Creme ist, desto länger hält
der Schutz an. Ein Hut mit breiter Krempe schützt zusätzlich vor Verbrennungen
im Gesicht, an den Ohren oder im Nacken. Nicht alle Versicherungspakete
decken Bergungskosten, die bei einem Unfall entstehen können. DSV aktiv bietet
Ihnen mit seinen Zusatzversicherungen deshalb auch für die Sommermonate
interessante Angebote. Beim „Ganzjahrespaket mit Superschutz“ oder „DSV
CLASSIC PLUS-Paket“ erhalten Sie als Zusatzleistungen: Unfallversicherung mit
Bergungskosten, Auslands-Krankenversicherung sowie Rechtsschutz und
Haftpflicht. Diese Zusatzleistungen gelten das ganze Jahr und weltweit für alle
Reisen ab einer Übernachtung -so sind Sie bestens versichert. Weitere
Informationen unter www.ski-online.de/DSVaktiv.
BIKE EXPO
Zukünftige Ispo Bike
Die BIKE EXPO bleibt stabil auf Wachstumskurs. 6.500 Fachbesucher aus mehr
als 50 Ländern kamen auf das Gelände der Neuen Messe München, um sich
Messe
über die Neuheiten und Trends der internationalen Fahrradindustrie zu
informieren. Damit konnte erneut die Fachbesucherzahl um mehr als 14 Prozent
gesteigert werden. Am Wochenende folgten dann über 15.000 Endverbraucher
dem Ruf der BIKE EXPO. Insgesamt 301 Aussteller aus 22 Ländern
präsentierten ihre Innovationen, 17 Prozent mehr als im Vorjahr. Positiv
hervorgehoben wurde vor allem die hohe Orderbereitschaft des Fachhandels. Ab
dem kommenden Jahr heißt die BIKE EXPO Ispo Bike und findet vom 16. – 19.
August 2012 statt.
Informationspflicht Sonnenbrillen
Neuerdings meldet sich immer öfter das Gewerbeaufsichtsamt zur Kontrolle der
vorrätigen Sonnenbrillen an. Denn beim Verkauf von Sonnenbrillen sind einige Achtung!
Vorschriften einzuhalten – eine Informationsbroschüre zum Sonnenbrillenkauf
inkl. eines Infoteils für Händler gibt es z.B. unter
www.gewerbeaufsicht.niedersachsen.de (dort geben Sie in die Suchfunktion
Sonnenbrillen ein). Folgende Punkte sind zu beachten: CE-Kennzeichnung,
Filterkategorie nach DIN EN 1836 (Cat. 0, 1, 2, 3, 4), Beipackzettel mit Namen
und Anschrift des Herstellers sowie Filterkategorie, Warnhinweis wie „nicht
verkehrstauglich“ oder Symbol bei Kat. 4 und „nicht für direkten Blick in die
Sonne“ sowie Pflege-und Reinigungshinweise. Schon aus Platzgründen ist es
auf vielen Fassungen nicht möglich alle Angaben anzubringen, weswegen es die
DIN will, dass die Infos in Form einer Kennzeichnung auf der Fassung, auf einem
an der Fassung befestigtem Schild oder auf der Verpackung oder durch eine
Kombi der Möglichkeiten angegeben wird. Haken Sie bei Ihrem Lieferanten nach,
wenn dessen Angaben lückenhaft sind. Selbstverständlich können Sie die Info für
Händler per Fax anfordern.
Widerrufsbelehrung
Internet
Gerne weisen wir auf das neue Widerrufsrecht hin. Beim Widerrufsrecht im
Internet herrscht endlich wieder Klarheit. Bisher gab es Kunden, die z.B. eine im
Widerruf
Internet bestellte Ware zwei Wochen lang benutzten und anschließend
zurückschickten sowie den vollen Kaufpreis zurückerstattet haben wollten. Das
geht jetzt nicht mehr. Jeder Kunde weiß jetzt, dass er ein im Internet bestelltes
Paar Joggingschuhe nicht bei einem Waldlauf ausprobieren und anschließend an
den Händler zurückschicken kann. Denn in diesen Fällen wird ab sofort wieder
eindeutig ein Wertersatz an den Händler fällig. Deutlich macht das ein Hinweis im
Muster der Widerrufsbelehrung. Hier ist klar formuliert, dass sobald der Kunde
die Ware vor Rücksendung in einer Weise ausprobiert hat, die im Ladengeschäft
nicht möglich und üblich ist, der Händler einen Anspruch auf Wertersatz hat. Bis
05. November müssen Sie die von Ihnen verwendeten Widerrufsbelehrungen an
die neuen gesetzlichen Vorgaben anpassen.
Spielzeugrichtlinie
Online-Handel
Es gibt hier keine Übergangsfrist. Folgende Produkte des Online-Handels betrifft
die neue Richtlinie: Schlittschuhe, Rollschuhe, Inline-Skates, Skate-Boards,
Spielzeugrichtlinie
Roller und Spielzeugfahrräder für Kinder. Zusätzlich zu den
vds Chef-Info 8 | 2011 Informationen auf dem Spielzeug selbst, müssen auf der Verpackung oder in der
Gebrauchsanweisung Warnhinweise gegeben werden – welche genau können
Sie gerne anfordern.
Steuer-Info
Zeitnahe Betriebsprüfung kommt
Der Bundesrat hat der allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Änderung der
Betriebsprüfungsordnung zugestimmt. Damit liegen für Anordnungen nach dem Steuer
1.1.2012 erstmals bundesweit einheitliche Rahmenbedingungen für eine zeitnahe
Betriebsprüfung vor. Durch die Änderung kann das Finanzamt Steuerpflichtige für
eine zeitnahe Betriebsprüfung auswählen. Ein Rechtsanspruch des Steuerpflichtigen
besteht nicht. Hinweis: Die Gegenwartsnähe kann dadurch zum
Ausdruck kommen, dass der Prüfungszeitraum den letzten Veranlagungszeitraum
umfasst, für den eine Steuererklärung abgegeben wurde. Es können
aber durchaus auch mehrere gegenwartsnahe Besteuerungszeiträume geprüft
werden.
Sport-Highlights der nächsten Wochen
28.08. Formel 1: GP von Belgien, Spa
Sport-Termine
27.-04.09. Leichtathletik: WM in Südkorea
29.-04.09. Radsport: Mountainbike-WM Trial, Champery/ CH
02.09. Fußball: EM-Quali Deutschland-Österreich, Gelsenkirchen
03.-18.09. Basketball: EM in Litauen
Wir wünschen Ihnen einen schönen und erfolgreichen Sommer
Karin Höcker Werner Haizmann
Verbandssekretär Vorstand
vds -Verband Deutscher Sportfachhandel e.V., Von-der-Vring-Straße 17,
81929 München, Tel. (089) 99 35 56-0, Fax (089) 99 35 56 99
www.vds-sportfachhandel.de E-Mail: info@vds-sportfachhandel.de
DSV aktiv-Tipp: Ski kaufen oder mieten?
Diese Frage stellt sich früher oder später jeder Skifan!
DSV aktiv stellt Vor-und Nachteile gegenüber.
Mit einem Paar Ski verhält es sich wie mit dem Auto: Glücklich, wer selbst eines besitzt! Wie beim Autokauf muss man auch bei den eigenen Brettern erst einmal in Ruhe auswählen – der DSV
skiTEST und das Sportfachgeschäft Ihres Vertrauens helfen gerne! Klar, für die eigenen Bretter muss man erst mal viel Geld investieren, hat man aber seinen Traumpartner gefunden, kennt man, wie beim eigenen Auto, seine
(optimalerweise vielen) Stärken und (hoffentlich wenigen) Schwächen.
Der eigene Ski ist ein guter alter Freund, der gerade bei schwierigen Verhältnissen oder in kritischen Situationen Vertrauen einflößt und Sicherheit bietet! Mietski sind dagegen Zufallsbekanntschaften – man kennt sich schlecht („Von wie vielen Skifahrern wurde der Ski bereits gefahren und wie haben
sie ihn behandelt?“) und weiß nie,
wie der andere im Zweifel reagiert.
Apropos Sicherheit: Nur bei Ihren eigenen Ski können Sie 100prozentig sicher sein,
dass sie sorgsam behandelt und bestens gepflegt werden.
Wenn Sie die Sicherheitsbindung Ihrer eigenen Ski regelmäßig vor der Saison beim Sportfachhandel prüfen und neu einstellen lassen, sind Sie auf der sichersten Seite!
Sicherheit spielt auch bei Kindern die entscheidende Rolle. Dennoch können und wollen die meisten Eltern nicht jede Saison neue, größere Ski für den Nachwuchs kaufen. Erkundigen Sie sich im Sportfachhandel nach Tauschsystemen für Kinderski!
Eigene Ski haben also eindeutig Vorteile. Wann machen Mietski Sinn?
Wer unschlüssig ist, welchen Ski er kaufen möchte, kann auch bei sport-shop halpaus Testski mieten und ausprobieren.
DSV aktiv-Tipps für den ersten Skitag der Saison
Natürlich würde man sich am liebsten einfach seine Ski schnappen, in die Berge fahren und die Hänge hinuntercarven. Doch bevor es auf die Piste geht, sollte die Ausrüstung, also Ski, Skischuhe und vor allem Bindung, auf Vordermann gebracht werden.
Dabei ist es wichtig die Bindungseinstellung vom Sportfachhändler prüfen zu lassen. Möglichst schon jetzt, bevor der Ansturm auf den Fachhandel wegen des ersten Schnees oder des Weihnachtsgeschäfts beginnt. Mitzubringen sind zum Bindungscheck außer den Skiern übrigens beide Schuhe.
Die Kleidung sollte ebenfalls auf ausreichende Imprägnierung überprüft werden. Sprays schützen vor Feuchtigkeit und Nässe.
Damit der ersten Skitag der Saison gelingt, sollte man fit auf die Skipiste gehen. Mehrmals in der Woche eine halbe Stunde Sport bringen den Körper auf Trab. Um die nötige Kondition für das Skifahren zu bekommen, eignen sich besonders klassische Skigymnastik, Training im Fitnessstudio, Schwimmen, Laufen, Radfahren und andere Ausdauersportarten.
Wenn es endlich soweit ist, sollte man möglichst ausgeschlafen sein und sich vor den ersten Kurven aufwärmen, um Verletzungen entsprechend vorzubeugen. Auch die Haut will mit Sonnencreme und Lippenpflegestift vor der erhöhten Sonnenstrahlung in den Bergen geschützt sein. Wegen der Höhe ist es außerdem wichtig, viel zu trinken. Ideal sind Tees und Saftschorlen. Glühwein und Jägertee dagegen ist etwas für Apres Ski im Tal
Um im Notfall auf der sicheren Seite zu sein, sollten Wintersportler die Nummer der örtlichen Bergwacht in ihrem Handy speichern. Diese Nummer ist auf vielen Pisten-Informationstafeln an den Kassen der Skigebiete zu finden.
Falls doch einmal Skibruch, Skidiebstahl oder ein Unfall passieren sollte, empfiehlt es sich zudem, versichert zu sein. Ein umfangreiches Paket bietet DSV aktiv mit den DSV-Skiversicherungen (Informationen finden Sie unter www.ski-online.de/DSVaktiv). |